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Satzung

neXus e.V. Wolfsburg
Gemeinsschaft zur Förderung systemübergreifender
Datenkommunikation

aktuelle Version - v1.0 von 2001-05-09

 

1 Name, Sitz und Rechtsverfassung des Vereins

Der Verein führt den Namen "NEXUS" und hat seinen Sitz und Gerichtsstand in Wolfsburg.

Er ist in das Vereinsregister der Stadt Wolfsburg einzutragen. Nach erfolgter Eintragung trägt der Verein zuzüglich die Bezeichnung "e.V. Wolfsburg".

Der Verein gibt sich zur Regelung von Detailfragen eine Geschäftsordnung. Diese ist vom Vorstand zu pflegen und durch die Mitglieder- oder Hauptversammlung zu genehmigen.

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2 Vereinszweck

  • Förderung von Kommunikation und Wissenschaft durch Überwindung von Hindernissen im elektronischen Datentransfer oder entsprechenden Nachfolgesystemen wie z.B. optische Datentransfer- Systeme.
  • Erleichterung des internationalen Datenaustausches durch Schaffung und Förderung von betriebssystem-übergreifenden Softwarelösungen.

Der Vereinszweck wird umgesetzt, insbesondere durch:

  • Verbreitung von betriebsystemübergreifenden Programmiersprachen und Softwarelösungen, wie z.B. SUN - JAVA.
  • Entwicklung und Bereitstellung von betriebssystemübergreifenden Softwarelösungen.
  • Unterstützung der "open source" Idee

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3 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

  • Vorstand
  • Finanzprüfer
  • Mitgliederversammlung
  • Hauptversammlung

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3.1 Vorstand

Der Vorstand setzt sich aus drei Personen zusammen

  • 1. Vorsitzender
  • 2. Vorsitzender
  • Finanzwart

Die Vorstandstätigkeit ist ehrenamtlich.

Der Vorstand wird für die Dauer von zwei Jahren von der Hauptversammlung gewählt und bleibt auch nach Ablauf der Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt. Wiederwahl ist zulässig.

Alle Vorstandsämter müssen stets gesondert besetzt werden. Die kommissionarische Betreuung im Falle eines Rücktritts bleibt hiervon unberührt

Tritt ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtszeit zurück, so hat der Vorstand dieses Amt selbständig neu zu besetzen. Tritt danach ein zweites, für diese Amtsperiode von der Hauptversammlung ursprünglich gewähltes Vorstandsmitglied zurück, so muß der Vorstand Neuwahlen im Rahmen einer Hautversammlung zum nächst möglichen Zeitpunkt einberufen.

Der Vorstand bestimmt die Tätigkeit des Vereins nach der Satzung, der Geschäftsordnung sowie nach den Richtlinien der Hauptversammlung.

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten. Vollmachten werden durch die Geschäftsordnung festgelegt.

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3.2 Finanzprüfer

Die Tätigkeit des Finanzprüfers ist ehrenamtlich.

Der Finanzprüfer wird für die Dauer von zwei Jahren gewählt und bleibt auch nach Ablauf der Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt. Wiederwahl ist zulässig.

Der Finanzprüfer überwacht die finanziellen Aspekte der Vorstandstätigkeit. Insbesondere nimmt er Buchprüfungen vor.

Der Finanzprüfer hat jederzeit das Recht, die Buchführung des Vereins zu prüfen. Es sind ihm auf Verlang alle hierzu notwendigen Dokumente in angemessener Frist offen zulegen.

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3.3 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung setzt sich wie folgt zusammen:

  • alle Vollmitglieder des Vereins

Aufgaben der Mitgliederversammlung:

  • Umsetzung des satzungsgemäßen Vereinszwecks
  • Beschlußfassung über die Aufnahme neuer Mitglieder
  • Beschlußfassung über Änderungen der Geschäftsordnung
  • Festsetzung von Mitgliedsbeiträgen und Umlagen

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3.4 Hauptversammlung

Die Hauptversammlung setzt sich wie folgt zusammen:

  • alle Vollmitglieder des Vereins
  • Finanzprüfer
  • alle Fördermitglieder des Vereins

Aufgaben der Hauptversammlung:

  • Wahl / Entlassung des Vorstandes
  • Wahl / Entlassung des Finanzprüfers
  • Erteilung von Entlastungen
  • Beschlußfassung über Satzungsänderungen
  • Beschlußfassung über Ausschluß von Mitgliedern
  • Beschlußfassung über Auflösung der Gemeinschaft

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3.4.1 Einberufung & Durchführung

Der Vorstand beruft eine Hauptversammlung mindestens einmal im Jahr ein. Er ist für die ordnungsgemäße Durchführung verantwortlich.

Der 1. Vorsitzende oder der Finanzprüfer können auf Grund einer Notsituation oder dringenden Handlungsbedarfs jederzeit eine Hauptversammlung anberaumen.

Eine Hauptversammlung muß schnellst möglichst einberufen werden, wenn mindestens ein Drittel der Vereinsmitglieder dieses beantragen. Dieses Begehren ist schriftlich beim Vorstand einzureichen und muß die Beantragung mindestens eines Tagesordnungspunktes, sowie die Namen und Unterschriften der beantragenden Mitglieder beinhalten um wirksam zu sein.

Zur Hauptversammlung muß mit einer Mindestfrist von 4 Kalenderwochen schriftlich eingeladen werden. Für Wahrung der Frist gilt der Datumsstempel des Zustellers.

Die Einladung zur Hauptversammlung muß die kompletten Themen der Tagesordnung beinhalten. Zu Themen, welche nicht in dieser Tagesordnung enthalten sind, können während der diesbezüglichen Hauptversammlung keine Beschlußfassungen abgestimmt werden.

Tagesordnungspunkte können von allen Mitgliedern des Vereins beim Vorstand beantragt werden und müssen bei rechtzeitigem Zugang in der Einladung berücksichtigt werden.

Über den Verlauf einer Hauptversammlung ist Protokoll zu führen.

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3.4.2 Beschlußfähigkeit & Stimmrechte

Stimmberechtigt sind ausschließlich die Vollmitglieder des Vereins. Jedes Mitglied des Vereins hat Rederecht.

Um Beschlußfähig zu sein müssen mindestens zwei Drittel der Vollmitglieder zugegen sein. Sollte zu Beginn der Hauptversammlung keine Beschlußfähigkeit festgestellt werden können, so muß zu einer Folgeversammlung zur gleichen Tagesordnung mit einer Frist von 2 Kalenderwochen eingeladen werden. Diese Folgeversammlung ist in jedem Falle beschlußfähig, ungeachtet der Anzahl anwesender Stimmen.

Eine Nichtbeschlußfähigkeit kann erst eine Stunde nach Verstreichen des angesetzten zeitlichen Beginns festgestellt werden.

Das optionale Einladen zu einer Folgeversammlung innerhalb oder zusammen mit der Einladung zur Hauptversammlung ist nicht statthaft.

Die Hauptversammlung faßt ihre Beschlüsse grundsätzlich mit einfacher, bei mehr als zwei Wahlvorschlägen mit relativer Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlußfassungen zur Satzungsänderung bedürfen einer Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlußfassungen zur Auflösung des Vereins bedürfen neun Zehntel der abgegebenen gültigen Stimmen. Weiteres regelt die Geschäftsordnung.

Das Übertragen eines Stimmrechts ist ausschließlich auf ein anderes Vollmitglied zulässig und bedarf der schriftlichen Form. Eine einzelne Person kann maximal zwei Stimmrechte ausüben.

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4 Mitgliedschaft

Mitglieder sind grundsätzlich schriftlich auf die Satzung zu verpflichten. Die Gemeinschaft unterscheidet zwischen zwei Arten der Mitgliedschaft:

  • Vollmitglieder
  • Fördermitglieder

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4.1 Vollmitgliedschaft

Vollmitglieder sind die Betreiber der Gemeinschaft und für den Fortbestand der Gemeinschaft Grundvoraussetzung. Jedes Vollmitglied kann in jede Position der Gemeinschaft bestellt, bzw. gewählt werden.

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4.1.1 Aufnahme

Die Vollmitgliedschaft in der Gemeinschaft kann von jeder natürlichen Person beantragt werden, die das 18. Lebensjahr vollendet hat und voll geschäftsfähig ist. Über den Antrag stimmt die Mitgliederversammlung in geheimer Wahl ab. Bereits eine einzelne Gegenstimme genügt zur Ablehnung.

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4.1.2 Rechte & Pflichten

Jedes Vollmitglied hat folgend aufgeführte Rechte und Pflichten:

  • Recht auf Teilnahme und Stimmrecht bei Mitgliederversammlung
  • Recht auf Teilnahme und Stimmrecht bei der Hauptversammlung
  • Recht auf Beantragung von Tagesordnungspunkten zur Hauptversammlung
  • Verpflichtung, den Verein in der satzungsgemäßen Erfüllung seiner Aufgaben zu unterstützen
  • Verpflichtung auf Anerkennung und Einhaltung der Satzung, sowie der Geschäftsordnung
  • Verpflichtung, dafür Sorge zu tragen Mitgliedsbeiträge oder Umlagen pünktlich zu entrichten

Weitere Rechte und Pflichten können sich aus der Satzung ergeben.

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4.1.3 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt aus dem Verein, Streichung von der Mitgliederliste, Ausschluß oder Tod.

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4.1.4 Austritt

Der Austritt eines Vollmitglieds kann jederzeit zum Ende eines Kalendermonats mit einer Mindestfrist von sechs vollen Kalendermonaten erklärt werden. Diese Erklärung ist schriftlich gegenüber dem Vorstand abzugeben.

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4.1.5 Streichung von der Mitgliederliste

Ein Mitglied kann durch Beschluß des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen oder Umlagen im Rückstand ist. Der Beschluß des Vorstandes über die Streichung muß dem Mitglied umgehend schriftlich mitgeteilt werden. Gegen diesen Beschluß kann innerhalb von sechs Wochen nach Zugang Einspruch eingelegt werden. In diesem Fall entscheidet die Mitgliederversammlung. Eine Streichung von der Mitgliederliste entbindet das betreffende Mitglied nicht von der Begleichung der bisherig aufgelaufenen Beträge.

Mitglieder des Vorstandes, als auch der Finanzprüfer können erst nach regulärer Amtsenthebung von der Mitgliederliste gestrichen werden.

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4.1.6 Ausschluß

Bei schwerwiegenden Gründen, wie z.B. fortgesetztem vereinsschädigendem Verhalten, kann die Hauptversammlung ein Vollmitglied aus dem Verein ausschließen.

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4.2 Fördermitgliedschaft

Fördermitglieder unterstützen die Betreiber der Gemeinschaft in geeigneter Form. Jedes Fördermitglied kann in Aktivitäten der Gemeinschaft eingebunden werden. Einem Fördermitglied können ausdrücklich keine Stimmrechte zugestanden werden.

4.2.1 Aufnahme

Die Fördermitgliedschaft in der Gemeinschaft kann von jeder natürlichen oder juristischen Person be-antragt werden. Anträge juristischer Personen bedürfen der schriftlichen Form. Über den Antrag stimmt der Vorstand in geheimer Wahl ab. Für eine Aufnahme ist eine einfache Mehrheit erforderlich.

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4.2.2 Rechte & Pflichten

Jedes Fördermitglied hat folgend aufgeführte Rechte und Pflichten:

  • Recht auf Teilnahme bei der Hauptversammlung
  • Recht auf Beantragung von Tagesordnungspunkten zur Hauptversammlung
  • Verpflichtung, den Verein in der satzungsgemäßen Erfüllung seiner Aufgaben zu unterstützen.
  • Verpflichtung auf Anerkennung und Einhaltung der Satzung, sowie der Geschäftsordnung.

Weitere Rechte und Pflichten können sich aus der Satzung ergeben.

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4.2.3 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt aus dem Verein, Ausschluß oder Tod/Verlöschen der juristischen Person.

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4.2.4 Austritt

Der Austritt eines Fördermitglieds kann jeweils zum Ende eines Monats mit einer Mindestfrist von zwei vollen Kalenderwochen erklärt werden. Diese Erklärung ist schriftlich gegenüber dem Vorstand abzugeben.

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4.2.5 Ausschluß

Bei schwerwiegenden Gründen, wie z.B. fortgesetztem vereinsschädigendem Verhalten, kann die Hauptversammlung ein Fördermitglied aus dem Verein ausschließen.

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5 Vereinstätigkeit

Der Verein ist nicht wirtschaftlich tätig. Die Vereinstätigkeiten werden nach dem Prinzip der Kostendeckung gestaltet. Die Bildung eines angemessenen Sicherungskapitals bleibt hiervon unberührt.

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6 Beiträge und Umlagen

Die Mitgliederversammlung beschließt über die Erhebung von Mitgliedsbeiträgen und deren Höhe.

Zur Finanzierung besonderer Vorhaben können Umlagen erhoben werden, deren Festsetzung der Mitgliederversammlung obliegt.

Alle Mitglieder sind zur Zahlung von Beiträgen und Umlagen in der von der Mitgliederversammlung festgeleg-ten Höhe verpflichtet. Näheres regelt die Geschäftsordnung.

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7 Auflösung des Vereins

Die Auflösung der Gemeinschaft kann von der Hauptversammlung, in geheimer Wahl, mit Neunzehntel- Mehrheit beschlossen werden.

Sofern die Hauptversammlung nichts anderes beschließt, sind der 1. Vorsitzende und der Finanzwart gemein-sam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

Bei Auflösung des Vereins fällt das Vereinsvermögen zu gleichen Teilen an die Vollmitglieder des Vereins. Über die Verteilung von Sachwerten hat die auflösende Hauptversammlung zu entscheiden.

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8 Sonstiges

Sollte ein Punkt oder Absatz dieser Satzung aus irgend einem Grund unwirksam sein/werden, so ist nur betroffener Punkt oder Absatz ungültig. Die weitere Satzung bleibt hiervon unberührt.

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[Die Gründungsversammlung]

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2007-04-28